Trefferradius
Auch bekannt als: Hit-Radius · Erkennungsradius
Der Abstand in Metern, innerhalb dessen ein GPS-Punkt als 'getroffen' gewertet wird. Bei Übungsorten beträgt er 30 Meter: fährt ein Schüler näher als 30 m am POI vorbei, gilt er als abgefahren.
Der Trefferradius definiert, wie nah ein Fahrzeug an einem GPS-Punkt vorbeifahren muss, damit das System eine „Übereinstimmung” registriert. Er gleicht die natürliche Ungenauigkeit von GPS-Messungen aus und vermeidet Fehlauslösungen durch benachbarte Straßen.
Warum 30 Meter bei RoadReview-Übungsorten?
- Typische GPS-Genauigkeit in Städten: 5–15 Meter unter freiem Himmel, bis 30 Meter in Innenstädten mit hohen Gebäuden.
- Ein Radius von 30 Metern stellt sicher, dass der Schüler tatsächlich den gewünschten Streckenabschnitt befahren hat — und nicht nur eine Parallelstraße.
- Gleichzeitig ist er eng genug, um relevante Einzelpunkte (einen bestimmten Kreisverkehr, eine Engstelle) präzise zu identifizieren.
In anderen Kontexten (z. B. Geofencing-Zonen für ganze Parkplätze oder Übungsgelände) können deutlich größere Radien sinnvoll sein — das ist dann aber keine Punkterkennung mehr, sondern eine Zonenüberwachung.
Quellen
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