Praxis

Ausgleichsfahrt

Auch bekannt als: Trainingsstunde · Aufholstunde

Eine Ausgleichsfahrt ist eine zusätzliche Übungsstunde, mit der eine identifizierte Schwäche gezielt aufgearbeitet wird — etwa nach einer schwachen Sonderfahrt oder vor der Prüfungsfahrt.

Ausgleichsfahrten sind kein gesetzlich definierter Begriff der FahrschAusbO, sondern ein Fahrschul-Praxis-Begriff. Sie kommen zum Einsatz, wenn:

  • nach einer schwachen Sonderfahrt eine spezifische Lücke (z. B. Spurwechsel auf der Autobahn) zu schließen ist,
  • vor der Prüfungsfahrt eine Stress-Resistenz-Probe gefahren wird,
  • ein lange unterbrochener Ausbildungsverlauf wieder aktiviert werden muss.

Ausgleichsfahrten sind reguläre Standardstunden im Sinne der Abrechnung. Ihre Wirkung steigt, wenn Fahrlehrer:innen vorab klar benennen, welche Kompetenz in dieser Stunde gezielt trainiert wird.

Quellen

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